Der Mythos vom »teureren« Passivhaus

Das Argument, wonach Passivhäuser »teurer« wären, hat längst den Status eines Mythos. Dabei lässt sich nicht einmal sagen, ob dies Irrtum oder Wahrheit ist.
Das Problem beginnt schon mit der ungenauen Formulierung, auf die man sofort kontern muss: Teurer als was? Teurer als der gesetzliche Mindeststandard, also ein Haus nach EnEV 2009, oder teurer als ein Drei-Liter-Haus? Teurer in welchem Zeitraum? Teurer bis zur Baufertigstellung – oder teurer inklusive Folgekosten bis in 10, 20 oder 30 Jahren? Teurer in den Baukosten - oder teurer in den Finanzierungskosten?

Die häufig gestellte Frage, wie viel denn Passivhäuser teurer seien, lässt sich also ad hoc gar nicht beantworten. Sicher ist nur eins: Ein Passivhaus ist immer günstiger, als seine Kritiker uns glauben machen wollen, und immer rechnet es sich – meist früher als man denkt. Es hat sich gezeigt, dass die Mehrkosten gegenüber dem konventionellen Bau immer weniger werden und durch optimierte Planung minimiert werden können. Und spätestens im Alter wirkt das Passivhaus wie eine warme Rentenerhöhung.*

Informationen über Förderungen erhalten Sie bei der KFW (www.kfw.de) und auf der Website der Stadt München (» Förderprogramm Münchner Qualitätsstandard).

* Quelle: Passivhauskompendium


»Es ist ein Haus geworden, in dem wir uns von der ersten Minute an aufgenommen und zu Hause gefühlt haben. Ein Haus mit allerbestem Raumklima, tollen Temperaturen und das die neuesten Vorgaben seitens der Regierung erfüllt.«
Ehepaar Steinsailer, Heufeld